MRA Verkleidungsscheiben für Motorräder und Windschutzscheiben für Naked Bikes
MRA Verkleidungsscheiben für Motorräder und Windschutzscheiben für Naked Bikes

MRA wurde vor über 20 Jahren gegründet und hat seine Wurzeln im Rennsport. Daher auch der Name: MRA = Motorcycle Racing Accessories. In den ersten Jahren produzierte MRA Produkte wie Verkleidungen, Scheiben und Höckersitze für den Rennsport.
Ende der achtziger Jahre spezialisierte sich MRA ausschließlich auf die Entwicklung und Produktion von Motorrad- Windschutzscheiben. Heute ist MRA eine der bekanntesten Marken im Motorradzubehör, mit Vertretungen in über 50 Ländern weltweit.
MRA Scheiben zählen in Qualität, Verarbeitung und Form zu den besten, die der Markt zu bieten hat.
Folgende Scheibenvarianten umfasst das MRA Programm:
- Originalformscheibe
- Spoilerscheibe
- Racingscheibe
- Tourenscheibe
- Vario-Tourenscheibe
- Vario-Scheibe
- Tourenscheibe Arizona
- Vario-Tourenscheibe Naked Bikes
- Vario-Scheibe Naked Bikes
- Speedscreen
- Roadshield
- Highwayshield
- Customshield
Die Originalformscheibe
Die Originalformscheibe ist, wie der Name schon sagt, von der Form an die Originalscheibe angelegt.
Die Spoilerscheibe
Dieser Scheibentyp entspricht der Originalscheibe, hat aber am hinteren Ende eine Abrisskante.
Die Racingscheibe
Die Racingscheibe entspricht im unteren Teil der Originalscheibe, hat aber in der Mitte eine kuppelartige Erhöhung um den Winddruck auf dem Helm zu reduzieren.
Im Jahr 1994 stellte MRA auf der Internationalen Motorradmesse „IFMA“ in Köln als erster Hersteller „double bubble“ Racingscheiben vor. Dieser Scheibentyp wurde entwickelt, um den Luftwiderstand von Renn- und Sportmotorrädern zu reduzieren und somit die Höchstgeschwindigkeit zu verbessern.
In den folgenden Jahren errangen namhafte Fahrer wie Max Biaggi, Loris Capirossi, Alex Barros, Carlos Checa, Andrew Pitt, Gary McCoy, Ralf Waldmann, Nobby Ueda etc. GP-Siege und Weltmeisterschaften auf GP-Maschinen mit MRA-Racingscheiben.
Was aber im Rennsport so erfolgreich war, ließ sich nicht 1:1 auf die Straße übertragen. Nachteilig wirkte sich die runde Kuppel auf die Fahrstabilität aus, da sie bei einigen Modellen Auftrieb im Topspeedbereich erzeugt. Auch der Helm wurde hin- und her gewirbelt, wenn der Fahrer sich nicht ganz hinter die Scheibe kauerte.
Die neueste Generation der Racingscheiben hat daher eine deutlich geänderte Kuppelform, die auf der Oberseite abgeflacht ist und daher statt Auftrieb eher den gewünschten Abtrieb erzeugt. Auch die seitlichen Verwirbelungen im Helmbereich wurden damit eliminiert. Um den Unterdruck unter der Kuppel zu reduzieren, sind bei einigen Modellen im vorderen Bereich Lufteinlassschlitze, welche den Strömungsfluss am Scheibenende verbessern. Die Verbesserungen wurden auch auf schon bestehende Modelle übertragen, so dass auch Fahrer älterer Modelle in den Genuss dieser Weiterentwicklung kommen.
Die Tourenscheibe
Die Tourenscheibe hat die Form wie die Originalscheibe, jedoch zusätzlich am hinteren Ende einen nach oben geneigten Windabweiser über die ganze Breite. Dadurch wird der Winddruck über den Fahrer hinweggelenkt und ein entspanntes Fahren ermöglicht, auch auf langen Touren.
Die Vario-Tourenscheibe
Es handelt sich dabei um eine Tourenscheibe die am Ende des Windabweisers eine Art Spoiler hat, der sich manuell im Winkel und der Länge in sieben Positionen verstellen lässt. Durch die Hinterströmung des Spoilers werden gleichzeitig die sonst so lästigen Turbulenzen reduziert.
Der Aufsatz ist auch einzeln erhältlich, allerdings ohne ABE.
Die Vario-Scheibe
Die Varioscreen lässt in der Neigung oder in der Höhe (Modellbezogen siehe Lieferprogramm) verstellen. Diese Scheibe hat einen zusätzlichen Windkanal. Durch den Luftkanal und die Verstellung kann die Scheibe individuell auf die Bedürfnisse der Fahrer eingestellt werden. Diese ist auch für Naked-Bikes erhältlich.
Die Tourenscheibe "Arizona"
Die Tourenscheibe Arizona ist eine extra hohe Tourenscheibe die es für Tourenmaschinen wie die K75/100 RT/LT, die R80 /100 RT oder die GTR 1000 gibt.
Ebenso gibt es diesen Scheibentyp auch für die GoldWingmodelle: GL500; GL650; GL1100; GL1200; GL1500; GL1800.
Das Vario-Touringscreen für Naked Bikes
Nach dem großen Erfolg der Vario-Touring-Screens (VT) für verkleidete Motorräder bietet MRA nun eine Vario-Touring-Screen für Naked Bikes (VTNB) an.
Die Vario-Touringscreen für Naked Bikes verfügt wie die Vario-Touringscreen über einen Spoiler, der in sieben Positionen auf die individuellen Bedürfnisse des Fahrers eingestellt werden kann.
Dadurch, dass der Spoiler auf der Scheibe sitzt, wird der Luftstrom aufgefächert und nahezu verwirblungsfrei verzögert. Dieser Difusoreffekt wird durch hochstellen des Spoilers verstärkt, da gleichzeitig Winkel und Abstand erhöht werden. Durch diese Technik wird der Luftstrom so geführt, dass auch ein entspanntes, aufrechtes Fahren bei höheren Geschwindigkeiten auf längeren Strecken möglich ist.
Auch der Sozius kommt in den Genuss der verbesserten Strömungsverhältnisse und kann Einfluss auf die gewünschte Spoilerposition nehmen.
Die Scheibe ist in klar, rauchgrau und schwarz (Shadow-Line) erhältlich und benötigt den Haltersatz HK.
Der Aufsatz ist auch einzeln erhältlich, allerdings ohne ABE.
Das Varioscreen für Naked Bikes
Diese Scheibe ist zweiteilig, wobei sich der obere Teil um 5cm in der Höhe verstellen lässt. Zusammen mit den Verstellmöglichkeiten des Scheibenwinkels lässt sich so die individuell optimale Position finden. Durch den Lufteinlass im Unterteil wird die Scheibe hinterströmt, was einen turbulenzfreien Windschutz ermöglicht.
Zur Befestigung benötigen Sie den Haltersatz "HK".
Das Speedscreen für Naked Bikes
Die Speedscreen bietet neben dem optisch sehr ansprechenden Design dieser Scheibe einen besseren Windschutz für alle Naked-Bikes.
Die Scheibe ist in allen MRA Farben erhältlich und benötigt den Haltersatz HK.
Das Roadshield für Naked Bikes
Kleine Scheibe, die sich bestens für Enduros und Roadster eignet. Die Scheibe ist bewusst breit ausgefallen, um die seitlichen Turbulenzen zu vermeiden.
Die Scheibe ist in allen MRA Farben erhältlich und benötigt den Haltersatz HK.
Das Highwayshield für Naked Bikes
Kleine Scheibe, die sich bestens für Enduros und Roadster eignet. Die Scheibe ist bewusst breit ausgefallen, um die seitlichen Turbulenzen zu vermeiden.
Die Scheibe ist in allen MRA Farben erhältlich und benötigt den Haltersatz HK.
Das Customshield für Naked Bikes
Ähnlich wie das Highwayshield, jedoch ist die Scheibenkontur wesentlich runder und daher auf die Optik von Cruiser und Chopper abgestimmt. Lieferbar in farblos und rauchgrau und benötigt den Haltersatz HK.
Innovation als Firmenphilosophie
MRA war von Beginn an bestrebt, neue, eigenständige Produkte zu entwickeln. Das hat seinen Ursprung darin, dass die Firmengründer Gerhard und Johannes Klement Anfang der 80iger Jahre ausschließlich Produkte, wie Verkleidungen, Scheiben und Höckersitze für den Rennsport entwickelten und produzierten.
Daher auch der Firmenname MRA-Klement, wobei MRA die Initialen für Motorcycle Racing-Accessories sind.
Die Erfahrungen und der Druck ständig neue Produkte zu entwickeln, halfen bei der später folgenden Spezialisierung zum Motorrad-Windschutzscheiben Hersteller, auch hier eine Trendsetterrolle zu spielen.
So wurden 1988 sportliche Scheiben mit Abrisskanten entwickelt, die in geduckter Sitzposition den Luftwiderstand verringerten. Bei Messungen der Zeitschrift "Motorrad" wurde z.B. bei einer KAWASAKI ZZR 1100 eine um 5 km/h höhere Topspeed gemessen.
Im folgenden Jahr stellten wir, als erster Hersteller, die schwarzen Ränder mit gerastertem Übergang vor, die bis dahin immer scharfkantig auflackiert waren.
Bis heute haben viele Anbieter nachgezogen. Auch die Originalscheiben wurden mehr und mehr mit gerastertem Übergang angeboten.
Im Jahre 1992 hatte MRA ein Verfahren entwickelt, welches ihnen ermöglichte, Scheiben mit einer Abrisskante so zu produzieren, dass keine Verzerrungen entstehen. Gary McCoy setzte diese in der 125 WM auf einer Aprilia ein, war schnellster im Topspeed (offizielle Messung) und gewann einige Grand Prixs.
1994 stellten sie auf der IFMA in Köln als erster Hersteller Racingscheiben (double bubble) vor. In den folgenden Jahren errangen namhafte Fahrer wie Max Biaggi, Loris Capirossi, Alex Barros, Carlos Checa, Andrew Pitt, Gary McCoy, Ralf Waldmann, Nobby Ueda, Olivier Jacque etc. GP-Siege und Weltmeisterschaften auf GP-Maschinen mit MRA-Racingscheiben.
Seit 1999 haben sie mit den Varioscreens eine neuartige Produktlinie in den Markt eingeführt. Erstes Modell war eine zweiteilige Scheibe für die HONDA ST 1100 Pan European, mit hinterströmtem im Winkel verstellbarem Windabweiser.
Im Jahr 2000 folgten dann weitere Modelle, die ebenfalls hinterströmt und in der Länge einstellbar sind.
2002 entwickelte MRA wieder einen ganz neuen Scheibentyp: Die Vario-Tourenscheiben. Diese Scheiben haben einen in Höhe und Winkel verstellbaren Spoiler und entlasten den Fahrer von Winddruck und Turbulenzen, in dem sie wie eine Expansionsdüse die durchgeleitete Strömung laminar verlangsamen.
2002 wurden Versuche mit hinterströmten verstellbaren Handprotektoren durchgeführt, welche schließlich 2003 an der Varioscheibe für den SUZUKI AN 650 Burgmann-Roller erfolgreich eingesetzt wurden.
Auch die Racingscheiben wurden inzwischen optimiert. Was im Rennsport so erfolgreich war, ließ sich nicht 1:1 auf die Straße übertragen. Nachteilig wirkte sich die runde Kuppel auf die Fahrstabilität aus, da sie bei einigen Modellen Auftrieb im Topspeedbereich erzeugt. Auch der Helm wurde hin- und her gewirbelt, wenn der Fahrer sich nicht ganz hinter die Scheibe kauerte.
Die neueste Generation der Racingscheiben hat daher eine deutliche geänderte Kuppelform, die auf der Oberseite abgeflacht ist und daher statt Auftrieb eher den gewünschten Abtrieb erzeugt. Auch die seitlichen Verwirbelungen im Helmbereich wurden damit eliminiert. Um den Unterdruck unter der Kuppel zu reduzieren, sind im vorderen Bereich Lufteinlassschlitze, welche auch den Strömungsfluss am Scheibenende verbessern. Die Verbesserungen wurden auch auf schon bestehende Modelle übertragen, so dass auch Fahrer älterer Modelle in den Genuss dieser Weiterentwicklung kommen.
Weitere Neuheiten sind derzeit in der Entwicklung und werden jeweils auf der INTERMOT oder der EICMA vorgestellt.
Quelle: www.mra.de
